輔仁大學德語系 98 學年度上學期課程綱要-學士班
Kursbeschreibung
開課名稱
Kursname Aufsatz
大三德語作文 選別 上 下
學分 上 下
必 必 2 2
開課教師 Kursleiter/in
NORBERT POLZER
包哲 主要授課語言 ■德語 □漢語
課程模組 ■ 語言學習 ■ 語言應用與語言學 □ 文化與國情 □ 文學
配合系教育目標 ■ 讓學生具備充足之德語能力
□ 讓學生成為具備多元能力及多元文化國際觀之當代公民
結合基本能力 ■ 解決問題的能力 ■ 組織能力 ■ 溝通能力
培養專業核心能力 ■ 德語能力
□ 德語文學、語言學、文化知能
□ 跨語言及跨文化研究之能力
□ 其他______________________
A
UFSATZ(N
ORBERTP
OLZER)
Pflichtfach: 3. Studienjahr, begrenzte TeilnehmerInnenzahl
Generelle Zielsetzung
Eigenständige Abfassung von Aufsätzen in der Fremdsprache und Vertiefung fremdkultureller Fakten und Lebensweisen im historischen Verlauf. Anhand der Kombination unterschiedlicher Lehrbereiche soll der allgemeinen Zielsetzung der Abteilung: Vertiefung der Sprachfertigkeiten und Hebung der Kompetenz im Umgang mit der Zielkultur, bestmöglich entsprochen werden.
Vorgang:
Pro Semester werden folgende Haupteinheiten durchgenommen:
max. zwei Märchen
max. zwei Erlebnisaufsätze, davon zumindest einer in Ich-Form
fünf bis max. sieben Themen zur Erstellung einer einfachen wissenschaftlichen Textstruktur (in der Regel aus dem Bereich Geschichte).
Mit Ausnahme der Märchen, die zur Hebung des Hörverständnisses prinzipiell nur vorgelesen werden, erhält jede Studentin/jeder Student entsprechende Arbeitsblätter.
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Durchführung und Methodik
Gemeinsame Besprechung/Durchsicht der Texte/Arbeitsblätter, wobei eingangs bekannte Märchen deshalb besonders geeignet erscheinen, da sich an ihnen demonstrieren lässt, dass man auch in der Fremdsprache nicht an jedem Wort kleben (zu intensive Wörterbucharbeit), sondern den Gesamttext vor Augen haben sollte.
Für die Gestaltung eigenständiger Texte in der Fremdsprache lässt sich dadurch anregen, nicht jedes Wort, das einem entfallen ist bzw. man nicht kennt, im Wörterbuch nachzuschlagen, sondern durch ähnliche, und zwar bereits bekannte Begriffe / Phrasen zu ersetzen.
Gemeinsame Analyse der Aufsätze im Hinblick auf die Konstruktion der Grundstruktur:
Zur Struktur traditioneller dt. Märchen Zur Struktur wissenschaftlicher Arbeiten
1.) Ausgangslage
Notlage; Mangel: Krankheit, Neid, arme Leute, Prinzessinnen, die verzaubert/ vergiftet werden sollen.
Sowie: Anweisungen wie „Geh nicht vom Weg ab!“, „Öffnet nicht die Tür!“
Entdeckungszusammenhang Vorab: Festlegung der Frage bzw. des Problems / Kriterien der
Materialauswahl etc. /
Problemformulierung
2.) Problemsituation
Eintritt eines Ereignisses.
Nichteinhaltung von
Anweisungen./Vergessen hilfreicher (magischer) Sätze. Damit: Aufbau des Abenteuers ermöglicht. Gestaltungsart der Spannungselemente.
Begründungszusammenhang Vorab: Begriffsdefinition / Hypothesenbildung / Analyse / Beweisführung / Folgerungen
3.) Bewältigung
Lösung durch kluge Eigenstrategie bzw. durch Hilfe: Befreiung, Rettung etc.
Wirkungs- / Verwertungszusammenhang Vorab: Bestimmung des Stellenwerts der gewonnenen Ergebnisse für Forschungslage
Erstellung einer kleinen Liste mit Schlüsselwörtern und Zuordnung an oben beschriebene Kategorien
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Besprechung der Gliederung, vor allem auch zur Vermeidung von kreisendem sowie sprunghaftem Aufbau oder bloßer Aufzählung. Dazu auch Präsentation eines schlechten Texts und Erläuterung von Schwachstellen am konkreten Fall.
Umsetzungsmuster für studentische Selbsttätigkeit
Gruppenbildung (in der Regel max. sechs Studierende pro Gruppe) und schrittweise eigenständige Erstellung eines Aufsatzes nach dem aufgezeigten Muster durch die Studierenden in meinem Beisein. Pro Durchgang und Gruppe sind dabei in der Regel 5 bis max. 10 Minuten vorgesehen, um Leerpausen zu vermeiden. Die jeweils anderen Gruppen arbeiten inzwischen eigenständig.
Gelernt wird an konkreten Problemen, die zunächst in der Gruppe gesondert besprochen werden.
Typische Fehler werden mit allen Studierenden durchgegangen – ob am Ende einer Stunde oder zwischendurch, entscheidet sich an der Qualität der Fehler, damit die Studierenden nicht unnötige Korrekturen vornehmen müssen, andererseits aber durch Unterbrechungen nicht zu oft gestört werden.
Motivationsgeleitetes Ziel der Gruppenbildung: Studierende sollen durch selbst geführte Gespräche/Diskussionen schrittweise zur eigenständigen Erstellung und Überprüfung von Arbeiten angeregt werden.
1. Ziel
Wiederholung der Grammatik und Vertiefung von Satzstrukturen im Hinblick Stellung von Subjekt, Prädikat usw. vor allem in Nebensatzkonstruktionen.
Motivationsbezogenes Ziel: Schrittweise sollen die Studierenden zur selbständigen Fehlererkennung / -besprechung in der Gruppe angeregt werden.
2. Ziel
Gleichzeitig lässt sich Bekanntes für den aktiven Sprachgebrauch gewinnen. So beispielsweise statt: danach, danach, danach etwa: ein paar Minuten später; am nächsten Morgen, während der Ferien, zu Jahresbeginn. Alle diese Wörter / Phrasen sind den Studierenden bekannt, müssen nur ins Gedächtnis gerufen werden, womit auch ein Aufsatz in einer Fremdsprache gewissermaßen attraktiver gestaltet werden kann.
Gesamtziel in diesem Bereich: Muster sollen die Studierenden zur generellen Selbstanwendung anregen und sich überdies der Funktion von Sprachinseln im Bereich einer Fremdsprache bewusst werden. Auch hier sollen die Studierenden zur Eigenständigkeit motiviert werden.
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3. Ziel
Vermittlung von Neuem anhand konkreter Probleme / situativer Fälle. Generell vorgesehen ist hier die Erweiterung des Wortschatzes.
4. Ziel: Kombination mit anderen Lehrveranstaltungen
Wie bereits angemerkt, soll mit der Einbeziehung fremdkultureller historischer Texte eine dem Niveau angepasste Einführung in wissenschaftliches Arbeiten geboten und zur Vertiefung von Bekanntem beigetragen werden. Ausgegeben werden Arbeitsblätter mit Abbildungen und sehr kurzen Texte (zur Erlernung richtiger Zitierweise und der Erstellung eines Literaturverzeichnisses), die den Studierenden die Abfassung des Themas ermöglichen sollen. In der Regel stehen Themen aus den Bereichen Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Vordergrund.
Notengebung
Die Notengebung erfolgt auf Grund von Prüfungsarbeiten sowie der aktiver Mitgestaltung während der Lehrveranstaltungen und Hausarbeiten.
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